Ideale Bedingungen für die Naturschutzjugend

Ideale Bedingungen für die Naturschutzjugend (Foto: Annelore Schneider)
Ideale Bedingungen für die Naturschutzjugend (Foto: Annelore Schneider)

 

Seit gut einem Jahr besteht die Kindergruppe Erlangen des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV).

Im September 2013 waren Christine Ringer und Anja Seidl auf die Idee gekommen, eine solche Jugendabteilung ins Leben zu rufen, um bereits Kinder an die Natur heranzuführen und sie spielerisch für ökologische Belange zu sensibilisieren. Seitdem treffen sich ca. zwölf Kinder einmal wöchentlich, um naturnahe Aktivitäten zu unternehmen. Dank des Entgegenkommens der Stadt Erlangen darf die Gruppe dazu den Abenteuerspielplatz Brucker Lache kostenlos nutzen. Alle Beteiligten freuen sich über die idealen Bedingungen, denn hier können die Kinder frei spielen und werkeln. Und bei ganz schlechtem Wetter geht es einfach in den großen Aufenthaltsraum. Dass ein auf dem ehemaligen Gärtnereigelände angelegtes Biotop gleich nebenan zu Erkundungsgängen lockt, ist ein weiteres Plus des Treffpunkts.

Zum Ende der Ferien fand jetzt ein Familienprojekt statt, bei dem unter Anleitung von Thomas Baum- Nägel aus Galläpfeln – das sind durch Insekten ausgelöste Wucherungen an Eichenblättern – nach einem historischen Rezept Tinte hergestellt wurde. Unter Mithilfe der Eltern wurden dann Gänsefedern zurechtgeschnitten, und schon konnten die Schreibübungen mit der Naturtinte beginnen. Andere Mütter und Väter hatten inzwischen eine leckere Gemüsesuppe über dem offenen Feuer zubereitet. Abschließend ging es in den Wald, um den Weihnachtsbaum zu inspizieren, den die Kinder vor einiger Zeit für die Tiere mit Apfelringen und Kernen bestückt hatten. Zur Freude der Gruppe war der Futterbaum bereits ziemlich „abgeerntet“.

 

 

Die Kindergruppe des LBV auf den Spuren des Bibers

Die Exkursion zum Biber am Tennenbach, die Dr. Christoph Daniel im März durchgeführt hatte, gab die Anregung zu einer analogen Veranstaltung für die Kindergruppe des LBV Erlangen am Muttertag.

Auch hier standen die sichtbaren Spuren des Nagers, die sich am Tennenbach auf engem Raum finden, im Vordergrund: der gleich doppelt ausgeführte Damm, Biberwechsel und -rutschen, Fraßspuren, gefällte Bäume und natürlich die an einem Weiherrand gelegene Biberburg.

Naturgemäß war die Spurensuche auf die jungen Teilnehmer zugeschnitten: So veranschaulichte Thomas Baum- Nägel z.B. die Anpassung des Bibers an den Lebensraum Wasser anhand eines Präparates. Zum Schluss erhielten die Kinder dann zwei Ausmalbilder mit den wichtigsten Requisiten des Biberreviers.

Fazit:

Das Interesse der Kinder und Eltern, die zwanglose Geselligkeit, die Mischung aus Naturerkundung und Kuchen- Picknick stimmten optimistisch für die weitere Nachwuchs„arbeit“ der Kreisgruppe!

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
zum Anfang
Mitglied werden
LBV Naturshop
LBV QUICKNAVIGATION