Wir suchen neue LeiterInnen von Naturkindergruppen!

 

Im Rahmen unseres von IKEA gesponserten Kindergruppenprojekts suchen wir in Nürnberg, Fürth und Erlangen und den dazugehörigen Landkreisgemeinden naturbegeisterte Menschen, die sich eine Gruppenleitung vorstellen können.

Sie waten gerne barfuß durch den Bach, mögen Waldspaziergänge und sind auch bei Wind und Wetter gerne draußen? Sie haben Freude daran, diese Erfahrungen mit jungen Menschen zu teilen?

Dann laden wir Sie herzlich zu einer unserer Informationsveranstaltungen ein.

Wo:

In der LBV-Geschäftsstelle Nürnberg-Fürth-Erlangen,

Humboldtstraße 98, 90459 Nürnberg

 

Sie sind interessiert? Dann nehmen Sie doch gerne Kontakt zu uns auf unter 0911/454737 oder per Email unter: simone.reuter@lbv.de

nuernberg.lbv.de/kontakt/

 

 

 


Kindergruppen in Erlangen und im Landkreis Erlangen/Höchstadt:

Kindergruppe "Seelachse" - Heroldsberg

 

Kindergruppe "Seelachse" - Heroldsberg

Leitung: Christine Hubrach

Alter: 6-10 Jahre

Wann: jeden 1. Samstag im Monat von 15:00-17:00 Uhr (nicht an Feiertagen und in den Schulferien)

Treffpunkt: Ecke Tucherstraße/Zum Blech

Kontakt: Geschäftsstelle Nürnberg, Fürth und Erlangen nuernberg.lbv.de/kontakt/

 

 

 

Kindergruppe Erlangen

(Foto: Annelore Schneider)
(Foto: Annelore Schneider)

 

Im September 2013 waren Christine Ringer und Anja Seidl auf die Idee gekommen, eine LBV- Kindergruppe ins Leben zu rufen, um bereits Kinder an die Natur heranzuführen (bzw. in die Natur zu führen) und für ökologische Belange zu sensibilisieren.

 

Aktuell trifft sich die Gruppe einmal im Monat an verschiedenen Orten. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann sich an folgende Adresse wenden:

 

Spurensuche im Wald als Wissensvermittlung, Beobachtungsanleitung und Erlebnis

Am Bau: Hier wohnt die Dachsfamilie. (Foto: Annelore Schneider)
Am Bau: Hier wohnt die Dachsfamilie. (Foto: Annelore Schneider)

 

"Tierspuren entdecken und deuten" lautete das Motto, unter dem die Kindergruppe bei trübem Januarwetter in der Hügelzone bei Langensendelbach unterwegs war. Viele Lebewesen führen ein verborgenes Leben, doch kann man ihre Anwesenheit anhand ihrer Spuren feststellen (nicht nur bei Schnee!) und manchmal sogar auf ein Geschehen schließen, z.B. bei Beuteresten auf "Täter, "Opfer" und den "Tathergang".

Zunächst wurde den Kindern und Eltern die Bandbreite solcher Spuren von abgeworfenen Geweihstangen, Käferresten, Rupfungen, Eulengewöllen, Eischalen, abgestreifeten Schlangenhäuten über geöffnete Nussschalen, Schneckenhäuser, Mauserfedern bis hin zu Vogel- und Insektennestern und benagten Rehschädeln anhand von Abbildungen und Fundstücken vorgestellt. (Dabei darf man sich allerdings nicht jeden Fund aneignen; so gehören Abwurfstangen dem jeweiligen Jagdpächter, ebenso wie z.B. die Mauserfedern von Greifvögeln.) Eine kleine Bücherschau mit speziellen Literaturtiteln zu Tierspuren ergänzte diesen Einführungsteil.

Dann ging es durch den Wald, wo vor allem die Spuren der Spechte an vielen Stellen ins Auge fielen: Neben Bruthöhlen des Buntspechts waren allerorten die Hackstellen zu sehen, wo der Schwarzspecht auf der Suche nach seiner Insektennahrung die Stämme aufgemeißelt hatte. Rehlager, frische Rehlosung und Wildwechsel konnten die Kinder ebenso entdecken wie die Reste des Eichenprozessionsspinners, Maulwurfshaufen oder von Eichhörnchen und Waldmäusen bearbeitete Fichtenzapfen.

Die wohl beeindruckendste Station des Rundgangs war ein Dachsbau, den der Erdmarder an einem Schluchthang gegraben hatte. In der Umgebung der Dachsbehausung zeugten Spuren des Tieres von seiner Winteraktivität. Nach vier Stunden hatten die jungen Naturdetektive genügend Eindrücke gesammelt und Anregungen für weitere, eigene Beobachtungen und Entdeckungen erhalten.

 

Interessierte Naturdetektive bei der Einstimmung auf das Thema (Foto: Annelore Schneider)
Interessierte Naturdetektive bei der Einstimmung auf das Thema (Foto: Annelore Schneider)

 

 

"Tinte, Suppe, Futterbaum" - Winteraktion am Abenteuerspielplatz Brucker Lache

Die Gemüsesuppe ist fertig! (Foto: Annelore Schneider)

Die Gemüsesuppe ist fertig! (Foto: Annelore Schneider)

Zum Ende der Weihnachtsferien fand ein Familienprojekt statt, bei dem unter Anleitung von Thomas Baum- Nägel aus Galläpfeln – das sind durch Insekten ausgelöste Wucherungen an Eichenblättern – nach einem historischen Rezept Tinte hergestellt wurde. Unter Mithilfe der Eltern wurden dann Gänsefedern zurechtgeschnitten, und schon konnten die Schreibübungen mit der Naturtinte beginnen. Andere Mütter und Väter hatten inzwischen eine leckere Gemüsesuppe über dem offenen Feuer zubereitet. Abschließend ging es in den Wald, um den Weihnachtsbaum zu inspizieren, den die Kinder vor einiger Zeit für die Tiere mit Apfelringen und Kernen bestückt hatten. Zur Freude der Gruppe war der Futterbaum bereits ziemlich „abgeerntet“.

 

Die Kindergruppe auf den Spuren des Bibers

(Foto: Annelore Schneider)
(Foto: Annelore Schneider)

 

Die Exkursion zum Biber am Tennenbach, die Dr. Christoph Daniel im März durchgeführt hatte, gab die Anregung zu einer analogen Veranstaltung für die Kindergruppe des LBV Erlangen am Muttertag.

Auch hier standen die sichtbaren Spuren des Nagers, die sich am Tennenbach auf engem Raum finden, im Vordergrund: der gleich doppelt ausgeführte Damm, Biberwechsel und -rutschen, Fraßspuren, gefällte Bäume und natürlich die an einem Weiherrand gelegene Biberburg.

Naturgemäß war die Spurensuche auf die jungen Teilnehmer zugeschnitten: So veranschaulichte Thomas Baum- Nägel z.B. die Anpassung des Bibers an den Lebensraum Wasser anhand eines Präparates. Zum Schluss erhielten die Kinder dann zwei Ausmalbilder mit den wichtigsten Requisiten des Biberreviers.

Fazit:

Das Interesse der Kinder und Eltern, die zwanglose Geselligkeit, die Mischung aus Naturerkundung und Kuchen- Picknick stimmten optimistisch für die weitere Nachwuchs„arbeit“ der Kreisgruppe!

(Foto: Annelore Schneider)
(Foto: Annelore Schneider)

Zur Abwechslung: Spiel und Selbstbeschäftigung in der Natur

Fotos: LBV Kindergruppe Erlangen
Fotos: LBV Kindergruppe Erlangen

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